Jahreshauptversammlung des Zabergäuvereins e.V.

Der Jahreshauptversammlung des  Zabergäuvereins e.V. ging eine Besichtigung des eindrucksvoll gestalteten Naturparkzentrums Stromberg-Heuchelberg in Zaberfeld voraus. Der Geschäftsführer Dietmar Gretter führte die interessierten Mitglieder und Freunde durch das Haus und beantwortete sachkundig die Fragen der Teilnehmer.

Bei der  Jahreshauptversammlung im Seegasthof in Zaberfeld konnte der 1.Vorsitzende Uli Peter 63 Teilnehmer begrüßen, darunter die Bürgermeister Rolf Kieser aus Brackenheim und Thomas Csaszar aus Zaberfeld und Kreisrat Henning Siegel.

In seiner Begrüßungsansprache stellte der Vorsitzende heraus, dass der Verein seit einigen Wochen mit einer Homepage im Internet präsent ist. Günter Keller, 2.Vorsitzender, zeigte auf, was alles unter www.zabergaeuverein.de zu entdecken ist. Wolfgang Schönfeld wird künftig die Pflege der Seite übernehmen.

Schriftführer Horst Seizinger ließ die Jahreshauptversammlung 2009 in Stockheim, die Halbjahresversammlung im „Steinhauerdorf“ Eppingen- Mühlbach und die Jahresabschlussfeier unter dem Thema „Otto Linck und das Naturerbe der Weinbaulandschaft im Unterland“, dargeboten von Dipl. Ing. Wolf-Dieter Riexinger, Revue passieren. Weil die Vereinssatzung kleinerer Korrekturen bedurfte, hat man die gesamte Satzung der heute üblichen Darstellungsweise angepasst. Sie wurde ohne Gegenstimme von der Mitgliederversammlung angenommen.

An jedem 1. Mittwoch im Monat bietet der Verein einen „Stammtisch“ an. Die Themen, die behandelt werden, finden in aller Regel großen Anklang. Auf der Homepage und in den Mitteilungsblättern, auch in der Heilbronner Stimme, werden Termine, Themen und Kurzberichte aufgenommen. Mit der Ausschau auf die kommenden Veranstaltungen schloss Seizinger seinen Bericht.

Die Jahresabschluss- und Geburtstagsveranstaltung am 27.12.2010 ist der Würdigung von Dr. Karl Lang gewidmet. Bei der  Halbjahresversammlung wird die Nachbildung eines verfallenen Sühnekreuzes gesetzt. Die Hauptversammlung im Oktober 2011 wird in Pfaffenhofen stattfinden. Zur Thematik des Vortrags gehört dann unter anderem auch die dortige Dorfmauer.

Kassier Otto Papp stellte wie gewohnt übersichtlich seinen Kassenbericht vor. „Wir sind nicht ärmer und nicht reicher geworden“, so sein Fazit zum Vereinsvermögen. Den Mitgliedsbeiträgen von rd. 6000 € als größtem Einnahmeposten stehen Ausgaben etwa in gleicher Höhe für die Erstellung und den Versand der Zeitschrift des Zabergäuvereins gegenüber. So fließen die Beiträge rechnerisch gesehen wieder in voller Höhe an die Mitglieder zurück. Im letzten Jahr konnten die Kosten für die Zeitschrift durch den Wechsel des Verlags und durch die Erstellung eines Doppelheftes etwas gesenkt werden. Was Sorge bereitet, ist der Rückgang der Mitgliederzahl, eine sich schon seit Jahren abzeichnende Tendenz. 9 Beitritten stehen 12 Austritte gegenüber. Nicht die geringer werdende Attraktivität der Angebote des Vereins ist der Grund, sondern seine Altersstruktur. Kassenprüfer Volker Dühring lobte die korrekte und übersichtliche Kassenführung.

Erwartungsgemäß folgte einstimmig die Entlastung des gesamten Vorstandes. Sie wurde von Bürgermeister Thomas Csaszar beantragt, der damit sein Grußwort und die kurze Vorstellung der Gemeinde Zaberfeld verband. Weil künftig 2 Kassenprüfer nach Satzung vorgesehen sind, wurde Ernst Schmid für 5 Jahre zugewählt.

Wie es zur Tradition des Zabergäuvereins gehört, werden bei der Hauptversammlung zusätzlich spannende Vorträge angeboten. Beide Beiträge wurden jeweils durch eine Power-Point-Präsentation unterstützt. Heidrun Lichner sprach über „Steinerne Zeugen (Kleindenkmale) im Oberen  Zabergäu“, Rüdiger Gaa über „Artenvielfalt im Zabergäu“. Zu den Themen der beiden Vorträge wurden Anregungen gegeben, Hoffnungen und Wünsche geäußert.

Uli Peter konnte, verbunden mit dem Dank an alle Beteiligten, eine informative und recht harmonische Jahreshauptversammlung schließen. (sz)

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