Termine

Auch in diesem Jahr treffen wir uns zu unserem monatlichen Stammtisch in der Weinsteige Güglingen.

In der Regel finden die Stammtische an jedem 1. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr statt.

"Stammtisch"-Programm 2018:

Januar:        entfällt

7. Feb:         Kriegsgefangene im Zabergäu im 20. Jahrhundert - Dr. Otfried
                     Kies

7. März:       Das Schicksal der jüdischen Familie Robert Schlesinger

4. April:      Hölderlins Cleebronner Großmutter: Johanna Rosina Heyn

2. Mai:        Der lange Weg der Angehörigen der Familie Goerdeler. Eine
                   Station war das Katharinenplaisir.
                   Referent: Horst Seizinger

2. Juni:      Halbjahresveranstaltung: Führung auf der Burg Blankenhorn
                  durch Stefan Weber von der IG Blankenhorn. Neueste
                  Ergebnisse.
                        

6. Juni:      Die Forschungen zu Germanen im römischen Güglingen und
                  spätantiken Kraichgau sind abgeschlossen. Inzwischen sind neue
                  Studien zum Neckarmündungsgebiet gestartet und es gibt neue
                  Erkenntnisse, die man anschaulich vergleichen kann. Den Stand
                  der aktuellen archäologischen Forschungen stellt Sven Jäger
                 
aus der Kurpfalz vor.

4. Juli:       Buchvorstellung "Kraichgau -  ein Streifzug durch seine Kultur,
                  Geschichte, Natur und Gegenwart" mit Thomas Adam.

August:      Ferien!

5. Sept.:    "Arzt Braun" aus Güglingen. Referentin ist die Historikerin
                   Ute Ecker-Offenhäußer.

3. Okt.:     Wilhelm Zimmermann (1807-1878), Theologe, Dichter, Politiker
                  
- außerdem war Zimmermann 10 Jahre Pfarrer in Leonbronn.
                  Es referiert Heidrun Lichner.

14. Okt.:   Jahreshauptversammlung, 14 Uhr im Schwäbischen  Schnaps-
                  museum Bönnigheim:
                 
Stadtgeschichte, Schnaps und Aberglaube - Kurt Sartorius
                  Ab 11 Uhr bietet Kurt Sartorius eine Stadtführung durch Bönnig_
                  an. Treffpunkt ist am Parklplatz Bleichwiese am Schloss.                     
      

7. Nov.:     Manfred Göpfrich-Gerweck: Geschichte(n) aus dem Archiv
                  Güglingen oder Aktenpläne und was man daraus lesen kann.

5. Dez.:     Wolfskinder   . . .  verlassen  -  verloren  -  vermisst  -
                  vergessen
             
                  Als alleingelassene deutsche Kinder lebten sie nach 1944
                  teilweise jahrelang wie die Wölfe im Wald und mussten ums
                  Überleben kämpfen und waren immer wieder auf er Flucht. Ein
                  Kriegswirren-Drama, über das 50 Jahre nicht gesprochen wurde
                  und das von der Öffentlichkeit nahezu unbeachtet blieb. Es
                  geschah ja auch weit weg, im damaligen nördlichen Ostpreußen,
                  im heutigen russischen Kaliningrader Gebiet (Königsberg) und in
                  Litauen.
                  Heinz Daferner vom Vorstand "Hilfe für Litauen e.V." konnte mit
                  Wolfskindern sprechen, die in Litauen oder in Deutschland
                  leben und die noch heute traumatisch belastet sind. Über diese
                  schrecklichen Schicksale und das Versagen wird berichtet.
                  Der Referent Heinz Daferner aus Sternenfels ist Schulleiter i.R.
                  und 1. Vorsitzender von "Hilfe für Litauen e.V."

27. Dez.:   Nachweihnachts- und Geburtstagsveranstaltung um 19 Uhr im
                  Sitzungssaal des Güglinger Rathauses
                 
„Ein Mord, eine Reise, und ein neuer Weltrekord:  Ein Vortrag
                  mit Moritatensänger."
                 
Im Mai 2018 reisten Ann Marie Ackermann und Bürgermeister
                  Kornelius Bamberger aus Bönnigheim in die USA, um eine
                  Belohnung für die Aufklärung des Stadtschultheißenmordes 1835
                  posthum zu übergeben. Sie ging an die Nachkommen des
                  ausgewanderten Bönnigheimers, der den Fall 1872 in                 
                  Washington, D.C., aufklärte. Die zwei glauben, dass dies die
                  älteste Belohnung  für die Aufklärung eines Mordes ist, die je
                  bezahlt wurde. Ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde wurde
                  schon beantragt.
                  Ulrich Staudenmaier, ein Musiklehrer aus Großbottwar, rundet
                  den Vortrag von Ann Marie Ackermann mit Moritatenstrophen ab.